In Erinnerung
Home                                                                                                                                        meine Tiere  

Hier werden jene vierbeinigen Freunde erwähnt, die nach kurzer oder langer Verweildauer in meinem Hause den Weg über die Regenbogenbrücke gingen.

Wenn es Abschied nehmen heißt

Wir können Tränen vergießen, weil sie gegangen sind oder wir können lächeln, weil sie gelebt haben.
Wir können unsere Augen schließen und beten dass sie zurückkommen werden oder wir können Augen öffnen und sehen was von ihnen geblieben ist.
Unser Herz kann leer sein, weil wir sie nicht mehr sehen können oder es ist voll von der Liebe die sie mit uns geteilt haben.
Wir können dem Morgen den Rücken drehen und im Gestern leben oder wir können dankbar für das Morgen sein, eben weil wir das Gestern gehabt haben.
Wir können immer nur daran denken, dass sie nicht mehr da ist, oder wir können die Erinnerungen an sie pflegen und sie in uns weiterleben lassen.
Wir können weinen und unseren Geist verschließen, leer sein und uns abwenden oder wir können tun was sie wünschen würden:
Lächeln, die Augen öffnen, lieben und weitermachen...
 

 

Eule geb.2005, verschwunden seit Dezember 2014

Von ihrer Besitzerin als geisteskrank eingestuft, kam Eule damals zu mir.
Ich war schon selbständig, als mich eine Frau im Frühjahr 2005 anrief und meinte, sie hätte eine geistesgestörte Katze im Alter von 6 Monaten und ob sie das Tier bei mir los wird. Ich stimmte lieber zu, da ich nicht wusste zu was diese Frau fähig war. Eule kam und ihr gesamter Schulter/Nackenbereich war bis ins rohe Fleisch offen. Sie war völlig rastlos und nervös und ständig mit kratzen beschäftigt. Es war der blanke Horror dabei zusehen zu müssen. Es stellte sich raus, dass die Frau berufstätig war und Eule den ganzen Tag nur in der kleinen Küche eingesperrt war. Eule war schlichtweg psychisch am Ende. Nach monatelanger Behandlung, vielen Streicheleinheiten, Bachblüten und vor allem Freilauf war es ausgestanden. Eule ließ sich jahrelang nicht einsperren, ein geschlossener Raum war die Hölle für sie, aber liebt es den ganzen Tag draußen zu dösen und mit den anderen Katzen fangen zu spielen.


Sie hatte sich von ihren seelischen Strapazen zwar nur langsam erholt und lebte überwiegend als Freigängerin, aber sie war eine sehr dankbare Katze. Die Angst vor geschlossenen Räumen hatte sie nie ganz überwunden.

 

 

 

Sie kam die ersten 2 Jahre nur nachts fressen. Gelegentlich bei großer Kälte lag sie aber dann doch oft tagsüber in der Essecke, aber wehe sie bemerkt, dass ich die Katzenklappe schließe. Durch Eule blieb diese dadurch Tag und Nacht offen.
Irgendwann hatte sich Eule im ersten Stock im Treppenhaus etabliert. Dort lag sie vorwiegend im Winter und wartet auf Streicheleinheiten, den Fluchtweg immer im Auge.
Im Dezember 2014 kam sie nicht mehr nachhause. Trotz suchen und rufen blieb sie verschwunden.
Noch hab ich ein wenig Hoffnung, dass sie eines Tages doch noch wieder auftauchen könnte, aber die Hoffnung schwindet mit jeder Woche die sie verschollen bleibt.

 

....................................................................................

Kämpfernatur Quincy, 1999 bis 10.11.2014

Quincy kam damals zusammen mit seiner 3 Geschwistern im Alter von 3 Wochen ins Tierheim. Die Leute hatten schon fast 14 Tage versucht die Tiere selbst aufzuziehen und dabei so ziemlich alles verkehrt gemacht. Jetzt, wo sie sich vor Durchfall nicht mehr retten konnten brachten sie sie ins Tierheim. Tagelang kämpfte ich um ihr Überleben, aber so nach und nach ließ ihr Appetit nach und sie starben. Nur Quincy kämpfte, behielt seinen Appetit und trotz einiger Rückschläge erholte er sich allmählich und wurde unser kleiner Kämpfer. Er wurde ein schwieriges Katzenkind und begann mit sage und schreibe 4 Monaten zu markieren und wurde vorzeitig kastriert. Das Markieren hielt dennoch noch lange zeit an was ein zusammenleben die ersten beiden Jahre schwer machte. Dennoch war er immer ein Schmusekater und liebte es auf der Schulter zu sitzen.

Im Laufe der Jahre entwickelte er sich zum Rumtreiber per exellente.
Es gab Jahre in denen er sommers überhaupt nicht mehr auftauchte und ich ihn eigentlich schon abgeschrieben hatte.

 

 

Doch pünktlich jeden Herbst tauchte er völlig verwahrlost, krank, manchmal auch fast haarlos wieder auf. Dann erholte er sich den Winter über im Haus konnte nie genug Streicheleinheiten bekommen, um dann plötzlich im Frühjahr wieder für Monate zu verschwinden. Ein absoluter Freigeist.

Zu meinen anderen Katzen hat er stets und ständig ein gespanntes Verhältnis und er ging immer seine eigenen Wege. In den letzten beiden Jahren machten ihm gesundheitliche Probleme mehr und mehr zu schaffen. Er entwickelte einen chronischen Katzenschnupfen und seine Nierewerte wurden zusehends schlechter. als er diesen herbst wieder nach wochenlange Abstinenz hier auftauchte sah er schlechter aus als jemals zuvor. Er wurde zusehends magerer, schlief nur noch und trank und pieselte Unmengen.

 


Da zu befürchten war, dass er bei nächster Gelegenheit wieder auf unbestimmte Zeit verschwinden könnte, beschloss ich ihn einschläfern zu lassen. Noch bevor er hier vielleicht überhaupt nicht mehr nachhause findet und ich hier im Ungewissen verbleibe ließ ich den freiheitsliebenden Kampfschmuser und Freigeist über den Regenbogen gehen.
Eine schwierige Entscheidung, aber vermutlich die einzig Richtige in seiner Situation. Ein unbestimmtes Nimmerwiedersehen wäre schlimmer geworden...

.......................................................................................

Minka 1999 - Jan. 2014

Der Außenseiter bei meinem Katzenvölkchen schlechthin war immer Minka. Warum dies so war hab ich nie ganz verstanden, aber Minka wollte nur immer alleine mit sich selbst sein und lebte fast ausschließlich sehr zurückgezogen im Haus und dort am liebsten in der Küche. Dort hatte sie ihren Kratzbaum, ihren Futternapf und ihr Klo und mehr wollte sie nicht. Sommers ging sie gelegentlich auf einen Freisitz nach draußen, aber auch dort sonnte sie sich und wollte einfach nur Sonne und Ruhe genießen.

 

Minka wurde 1999 geboren und kam 2001 mit drei Babys ins TH, nachdem ihr in ihrem Zuhause die Nerven durchgingen und sie die gesamte Familie böse angriff und auch verletzte. Sie war psychisch am Ende. Nach vielen Wochen im Tierheim wurde es nicht besser, sondern schlimmer, so dass sie schließlich in eine leere Stube bei mir einzog.
Diese Ruhe wurde ihre Rettung und als ich nach wenigen Wochen die Tür zur Katzenbabystube öffnete adoptierte sie sämtliche Babys und schloss mich mit in ihr Herz. Nach vielen Wochen und drei gescheiterten Vermittlungen blieb sie schließlich hier, aber sie zog sich gerne von allem zurück und kam nur selten schmusen. Sie hatte sich mit allem arrangiert und kam sowohl mit den Hunden als auch den Katzen größtenteils zurecht, aber sie wollte dennoch nur ihre Ruhe vor allen. Ich wusste, dass für sie ein ruhiger Einzelplatz besser gewesen wäre, aber ich wagte keinen Neuversuch mehr. Wir waren alle mit dem zufrieden, so wie es war.


Minka vertrieb sich die Tage viel im Haus, adoptiert jedes Jahr weiterhin die freilaufenden Katzenkinder und verteidigt sie gegen meine anderen Katzen, falls diese einmal ausfallend wurden und ging auch sommers nur  gelegentlich in den Garten. Es war so wie es war und Minka machte das Beste aus der Situation..

Minka litt viele Jahre unter einer Hausstaubmilbenallergie und bekam in regelmäßigen Abständen Augensalben und als diese nicht mehr halfen, Cortison gespritzt. Ihre Augen waren ständig mehr oder weniger stark entzündet.
Irgendwann begannen die Nebenwirkungen des Cortisons und lange wollte ich sie nicht darunter leiden lassen. So ließ ich sie im Alter von 15 Jahren gehen.
Minka war stets eine ruhige, zurückhaltende und sehr bescheidene Samtpfote, welche hier im Alltag kaum auffiel. Dennoch ist es ohne sie ein Stück ruhiger geworden im Haus...

 

......................................................................................

Igor, Herzensbrecher für ein Jahr, gest. 02.01.14

 

 

Igor war rechtlich betrachtet nicht mein Hund, doch betrachtete ich ihn als solchen, denn Igor lebte seit Januar 2013 als Dauerpensionsgast in meinem Haus. Nach kurzer Zeit bei mir und der vollen Integration in meinem Haus und meinem Herz soll er nun auch nach seinem Tod hier seinen Platz finden.

 

 

  Igor kam ursprünglich als einjähriger Fundhund aus dem Tierheim, doch der neue Besitzer kümmerte sich nach mehreren Jahren nicht mehr gut um ihn.
Daraufhin übernahm ihn sein jetziges Herrchen und von da an lebte Igor glücklich inmitten seiner Menschen und mit den unterschiedlichsten Tieren. Dann jedoch, nach 10 Jahren, als Igor mittlerweile geschätzte 16 Jahre war, änderte sich sein Leben erneut dramatisch. Leider verstarb sein Frauchen und Herrchen musste berufsbedingt auswärts sein Geld verdienen.

Es war niemand mehr da der sich um Igor kümmern wollte und so warfen mal Nachbarn, mal Bekannte für Igor Futter über den Zaun und sahen nach dem rechten. Igor litt unter dieser Situation und auch Herrchen wollte und konnte damit nicht leben. Als Igor schließlich abmagerte und seelisch zu verkümmern drohte sah sich Herrchen endlich nach einer besseren Lösung um und fand mich und meine Pension.

 

 

So kam Igor im Frühjahr abgemagert und mit extremer Muskelschwäche zu mir.
Anfänglich bekam Igor bei mir ein Zimmer zugewiesen wo er schlief, doch nach und nach schlich er sich in mein Herz und in das meiner Hunde. Er war zu der Zeit in einem sehr schlechten Allgemeinzustand. Er litt unter Bewegungsschmerzen und hatte nur wenig Appetit. Seit einem Tierarztcheck wussten wir, dass er sowohl Arthrose in den Gelenken, als auch eine fortgeschrittene Spondylose hat.
Von da an bekam er Schmerzmittel und Futterzusätze und siehe da; Igor legte endlich an Gewicht zu, wurde dank der Schmerzmittel bewegungsfreudiger und zeigt mir sein Wohlbefinden alle Tage.

Bis zum Sommer blühte Igor auf, fand neuen Lebensmut, Lebensfreude und kam gut Kräften, dass er schließlich voll zwischen meinen Hunden integriert war und am normalen Alltag nebst den Gassirunden teilnehmen konnte.
 Seine größte Leidenschaften waren schwimmen und buddeln und er genoß einfach jede Form der Zuwendung.

 

 

Der Sommer ging zu Neige und und ich wünschte oft, ich könnte die Zeit für Igor zurück drehen, doch leider konnt ich es nicht und sowohl sein fortgeschrittenes Alter, seine Arthrosen und seine Spondylose ließen mich deshalb realistisch in die Zukunft schauen.

 

 

 

Im Oktober begann eine erst harmlos erscheinende Hautveränderung am Hinterschenkel zu wuchern und platzte schließlich auf.

 

 

 

 

 

Wir mussten eine Entscheidung treffen und ließen Igor schließlich operieren. Er überstand alles problemlos, kam schon am nächsten Tag wieder mit spazieren und erneut hatten wir eine wunderbare Zeit miteinander.

 

 

Einige Wochen später bekam Igor leider erneut überall neue Geschwülste und an ein erneutes operieren war nicht mehr zu denken.. Ich wußte, dass der Abschied nahte und hoffte inständig auf ein gemeinsames Weihnachten.
Leider wurde mir und Igor jenes nicht mehr gegönnt, denn einen Tag vor Heilig Abend stand sein Herrchen vor der Tür um Igor bis ins neue Jahr mitzunehmen.
Das war der erste harte Schlag, denn so wurde ich leider um die letzte uns gemeinsam verbleibende Zeit mit Igor beraubt. Igor selbst wird es wohl auch kaum verstanden haben, nachdem er seit Herrchen so lange Zeit nicht gesehen hatte...

 

 

 

Kaum hatte das neue Jahr begonnen wartete ich auf den Anruf von Igors Herrchen, wann Igor nun wieder zu mir kommt, doch ich wurde enttäuscht. Er rief mich an, aber leider nur, um mir mitzuteilen, dass er Igor soeben einschläfern lassen hat. Das war der zweite harte Schlag.. Ein Mensch welcher zu ein wenig Empathie fähig ist hätte mich angerufen und hätte mir die Möglichkeit eingeräumt mich noch von Igor verabschieden können, doch leider war Igors Herrchen zu solchen Empfindungen scheinbar nicht in der Lage...

Igor wird auf immer und ewig seinen Platz in meinem Herzen haben, auch wenn ich ihn nur ein Jahr in seinem 17jährigem Leben begleiten durfte...

 

.........................................................................

 

Twinity, Hauskatze/British Kurzhaar, geb.2000, gest. Dez 2013

 

Twiny wurde Anfang August 2008 bei mir abgegeben, weil ihre Vorbesitzer nicht mehr mit ihr klar kamen. Twiny zeigte sich allen und jedem gegenüber aggressiv. Sie sollte eingeschläfert werden, aber der Tierarzt brachte es nicht fertig, weil er die Ursache bei den Leuten selbst vermutete und er keinen Grund sah, ein offensichtlich gesundes Tier einzuschläfern. Die Leute bekamen also meine Adresse und nach mehreren Versuchen Twiny wieder auf den Pfad der Tugend zu bringen landete sie schließlich endgültig bei mir.

 

 

Die ersten Wochen waren eine Katastrophe, denn schon beim Betreten der Katzenstube musste ich mit wüsten Attacken ihrerseits rechnen. Irgendwann jedoch war Ruhe und einige weitere Wochen später begann ich die Tür offen zu lassen und Stück für Stück lernte sie meine Katzen kennen.
Es folgte eine Zeit, in der Twiny ausschließlich und freiwillig im ersten Stock lebte. Sie dachte nicht im Traum daran herunter zu kommen und hatte sich irgendwann häuslich eingerichtet und war mit sich und der Welt zufrieden.
Ein ganzes Jahr !!! später, im Frühling, lockte sie dann doch die offene Tür und die Geräusche und Gerüche des Frühlings nach unten und nach draußen. Jetzt hatte sie jedoch damit zu kämpfen mit meinen Hunden auszukommen und da erwies sich Twiny als sehr hartnäckig. Bis zum Schluss hatten die Hunde einiges auszustehen, doch sie hielten sich tapfer und ertrugen ihre Launen mit Gelassenheit.

 

Twiny entwickelte innerhalb kürzester Zeit immense Mammatumore und zusätzlich noch einen Tumor in der linken Gesichtshälfte und als ihr zusehends das Fressen schwerer fiel musste ich sie erlösen.

 

 

 

 

Sie wird mir bis in alle Ewigkeit als meine Superzicke in Erinnerung bleiben, doch hatte sie mir gegenüber immer auch Momente in denen sie eine liebe und sehr verschmuste Katze war. Sie konnte Engel und Teufel in einem sein, jedoch überwogen, grade als es begann, ihr schlecht zu gehen, die guten Momente.

 

...................................................................................

 

Cooper, geb. Frühjahr 2008, gest. 02.04.2012

 

Cooper kam mehr tot als lebendig 2008 als Pflegekind bei mir an. Er hatte einen fürchterlichen Katzenschnupfen und anfangs dachten wir, er würde erblinden.

 

Doch Cooper erwies sich als zäher Bursche. Stück für Stück kämpfte er sich ins Leben zurück, nur sein Schnupfen, der blieb hartnäckig bestehen. Wir probierten alles mögliche, aber Cooper trotzte jeglicher Behandlung. Zwar besserte sich sein Gesamtzustand, aber ganz los wurde er den Schnupfen nie. Dennoch ist Cooper erwachsen geworden, wurde schließlich kastriert und lebte hier inmitten der ganzen Tiere die er allesamt liebte.

 

 

Er war bis auf seinen Dauerschnupfen einfach der Traumkater schlechthin. Cooper liebte nichts mehr wie Hunde. Egal wie groß oder klein oder wie viele Hunde auf einmal; Cooper liebt sie allesamt.

 

 

 

Auch als Minischwein Amy hier einzog war Cooper viel an ihrer Seite und begleitete sie grade in den Anfangszeiten überall mit hin

 

 

 

Er war mit allen Tieren und allen Menschen gut Freund und jeder der ihn kannte liebte ihn und seinen Charme.

 

 

 

Mit seinem chronischen Katzenschnupfen hatte er gelernt zu leben und uns blieb nach jähriger Dauerbehandlung nichts anderes übrig als uns ebenfalls mit seinem ständigem Schnupfen abzufinden.

Coopers Ende kam nicht unbedingt überraschend, aber dann doch sehr plötzlich. Uns war bewusst, dass dieser Katzenschnupfen irgendwann Auswirkungen auf Cooper haben würde und am Ende kam es leider genauso.


Innerhalb von 4 Tagen bekam Cooper schlechter Luft und er konnte nicht mehr schlucken und fressen. Beim Tierarzt fand man einen entzündeten Zahn als Ursache. Ein Termin zur Zahnentfernung wurde gemacht. Zu diesem Zeitpunkt ging es ihm schon sehr schlecht, er lag nur da und litt trotz Schmerzbehandlung fürchterlich.
Eine Untersuchung in Narkose ergab dann jedoch zusätzlich, dass sein Rachenraum nebst Speiseröhre nekrotische Veränderungen aufwies und er nicht mehr schlucken konnte ohne riesige Schmerzen zu haben.
Da er bis dahin schon nie Antibiotika reagierte war die Wahrscheinlichkeit groß, dass auch jetzt nichts helfen würde. An eine Erholung oder Heilung der Speiseröhre glaubte niemand mehr und weitere Schmerzen konnten wir ihm unmöglich zumuten. So entschlossen wir uns unseren Cooper gehen zu lassen.

 

 

Er hatte nur 4 Jahre eine gute Zeit bei uns und ich hätte uns so gerne noch mehr Zeit gewünscht. Doch der chronische Katzenschnupfen, seine Schmerzen und die ungünstige Prognose ließ jetzt nach nur 4 Jahren keine andere Entscheidung mehr zu.

 

Er bekommt einen ganz besonderen Platz in nicht nur meinem Herzen

 

..................................................................................................................

Frühjahr 2012, Johnny Depp, Jemenchamäleon

 

 

Johnny wurde im Frühjahr 2011 einfach vor dem Tierheim ausgesetzt und war in einem miserablen Zustand. Er hatte geschwollene Gelenke und konnte keine Beute "abschießen". Durch scheinbar völlig falsche Nahrung litt er schon früh unter Gelenksgicht und seine Zungenschwäche war sehr ausgeprägt. Ich musste ihn täglich aus der Hand füttern, denn nur in Zeitlupe konnte seine Zunge nach der Beute greifen. Um seine Gelenksgicht nicht weiter zu verschlimmern bekam er zusätzlich Tabletten die er brav schluckte.

 

 

Ein Jahr lang ging alles gut, dann verweigerte er immer häufiger die Nahrung. Manchmal fraß er täglich, ein andermal nur zweimal die Woche. Dann wurden die Abstände an denen er nicht fraß immer größer und er nahm schließlich an Gewicht ab. Ich entschied mich an einem Mittwoch dazu ihm längeres Leid zu ersparen und wollte ihn am Donnerstag zum Tierarzt bringen. Johnny nahm mir die Entscheidung ab und lag an besagtem Morgen tot in seinem Terrarium. Er war ein lieber und sehr zutraulicher kleiner Mann der es nicht verdient hatte so jung, mit knapp 3 Jahren schon zu sterben.

..................................................................................................................

Charlie, 1994 bis 28.01.11

 

Charlie kam im Dezember 2010 im Alter von 15 Jahren zu mir, nachdem sein Frauchen ins Pflegeheim musste. Ich übernahm ihn, weil ich ihn schon viele Jahre als Pensionshund betreute und er mich auch bei den täglichen Gassirunden lange Zeit begleitete.
 Ansonsten wäre ihm das Tierheim nicht erspart geblieben und so stand schnell fest, dass er seinen Lebensabend bei mir verbringen würde. Leider gab er hier nur ein kurzes Gastspiel.
Charlie war ein unkomplizierter und sehr ruhiger Zeitgenosse, der altersbedingt mit so einigen Wehwehchen zu kämpfen hatte. Er hatte eine Herzschwäche und seine Leber zeigte, lange bevor er zu mir kam, schon sehr schlechte Werte auf. Hinzu kamen Analtumore, die hier nun auch mit über 15 Jahren nicht mehr operabel waren.
Charlie kannte mein Haus und meine Tiere schon seit vielen Jahren und hat sich hier in das bestehende Gefüge, auch nach seinem endgültigem Einzug, problemlos eingefügt.

Dennoch ging es dann schnell bergab mit ihm. Er schien zu spüren, dass er sein Frauchen nie mehr wiedersehen würde und baute zusehends ab. Schließlich kam der Tag und er brach vollends zusammen, erbrach nur noch und wollte nichts mehr fressen. Seine Leber versagte ihm endgültig den Dienst.
Auch wenn er nur 6 Wochen bei mir lebte, kannte ich Charlie über 6 Jahre lang und ihn hier so leiden zu sehen brach mir das Herz. Er wurde eingeschläfert und wird jetzt hinter dem Regenbogen treu auf sein altes und langjähriges Frauchen warten, welches noch weiter tapfer im Pflegeheim lebt und dort täglich an ihn denkt.

..................................................................................................................

Kuki, geb. April 1995, gest. 05.01.2011

Am längsten bei mir von all den Katzen war Kuki.
 Sie kam als Flaschenkind im April 1995 im Alter von 10 Tagen zu mir und wegen eines banalen Nabelbruches wollte sie nie jemand, also blieb sie. Kuki hat in all den Jahren Höhen und Tiefen hautnah miterlebt. Sie lernte meine Ersthündin Karo kennen, wuchs dann mit Robby auf und später dann mit Eiko, Merlin, Emy und all den anderen Hunden und Katzen. Sie erlebte den Hauskauf damals genauso wie das schlimme Hochwasser 2002 und machte uns in all den vielen Jahren die sie uns begleitete nur Freude.

Sie war nie krank, war immer sehr sehr anhänglich, wurde dabei aber nie lästig und ab einem Alter von 12 Jahren verschlief sie den Großteil des Tages. Sie war stets der ruhende Pol in der ganzen Katzentruppe.

 

Dabei verpasst sie jedoch keinen Besuch, begrüßt diesen auf ihre ganz eigene Pfotenart und war dadurch bei meiner zwei- und vierbeinigen Kundschaft sehr beliebt. Kuki suchte nie Streit und stand immer über allen Dingen. Sie war eine Diva ohne arrogant zu sein und die beste Mäusefängerin in Haus und Garten.

Außerdem war sie 16 Jahre lang die einzige Katze in meiner Katzenschar, welche jede Nacht ganz konsequent darauf bestand, oberhalb meines Kopfes zu schlafen.
Kuki durfte alles, aber nutzte dies nie aus...

Seit einigen Jahren haben ihr die Nieren zu schaffen gemacht und im Januar war es an der Zeit ihrem beginnendem Leiden ein Ende zu machen. Kuki wird unvergessen bleiben in ihrer ganz eigenen unaufdringlichen und doch so anhänglichen Art.

Kuki, du warst etwas ganz besonderes und wirst unvergessen bleiben !


Merlin, geb. Januar 1998, gest. 05.10.10

 

Merlin kam als Fundhund ins Tierheim Bitterfeld. Er wurde einfach an einer Laterne in einer Plattenbausiedlung angebunden. Im Tierheim merkte man sehr schnell, dass etwas mit ihm nicht stimmte und nur wenige Tage später stand fest, dass Merlin taub war. Daraufhin zog er zu mir in die Pflegestelle und damals ahnte ich nicht wie schwierig  und gestört er zu diesem Zeitpunkt im Alter von einem halben Jahr war. es dauerte Jahre ehe er ein ausgeglichener und allerliebster Begleiter wurde, aber er blieb immer ein zurückhaltener stiller Zeitgenosse, der sich alles und jedem unterordnete und man musste oft aufpassen, dass ihn andere Hunde nicht mobbten.
Im Alter von 12 Jahren mussten wir ihn einschläfern lassen, weil er und wir unter seiner schweren Altersdemenz litten und Merlin schließlich im Haus überhaupt keine Ruhe mehr fand und hier nur noch ziellos rumirrte bei Tage wie bei Nacht. 
Merlin wird mir immer als lieber stiller Freund in Erinnerung bleiben, der es zeitlebens schaffte sich zu einem fast unsichtbaren Schatten zu machen. Er war immer neben mir, aber war nie zu bemerken. Er lag bei mir und war doch nicht zu spüren; So war Merlin, mein Schattenhund.
Alles über Merlin gibts
Hier


 

Eiko, geb. Mai 1997, gest. 01.06 2010

 

Eiko kam als Fundwelpe mit ca. 10 Wochen ins Tierheim. Dort verliebte ich mich sofort in ihn und nachdem er tagelang im Zwinger nur weinte nahm ich ihn mit nach Hause und schnell war damals entschieden, dass er bleiben sollte.
Eiko war zeitlebens von ungezügeltem Temperament, brachte mich immer aufs Neue in peinliche Situationen durch seine übergroße Menschenliebe und war ein Hund, der wenn er hörte, dies ohnehin höchstens bei mir tat. Alle anderen Menschen waren in Eikos Augen zum toben, spielen und schmusen auf der Welt.

Überhaupt war seine Welt zeitlebens rosarot und himmelblau, Misstrauen und Argwohn waren ihm in jeder Hinsicht fremd und jeder Schwerverbrecher der mich hätte überfallen wollen, hätte in Eiko einen freundlichen Helfer an der Seite gehabt. Für Eiko gab es keine "bösen" Menschen, sein Urvertrauen war durch rein gar nichts zu erschüttern.

 

 

 

 

Wegen schlimmer Hüftprobleme, einem Schlaganfall und schlimmer werdenden bleibenden Schmerzen, die nicht mehr in den Griff zu bekommen waren, schläferten wir meinen treuen und herzensguten Eiko ein. Er wird unvergessen sein...

 

 

Wer alles über Eiko erfahren möchte  - Hier -  klicken


Rakete, geb.1999 gest. 6. März 2010,

 

Rakete kam im September 1999 als Flaschenkind zusammen mit Ihrer bunten Schwester . Beide hatten einen fürchterlichen Katzenschnupfen. Nach monatelanger Behandlung blieb bei Rakete ein Rolllid zurück. Das Rolllid wurde mit einem Jahr operiert und von da an entwickelte sich Rakete prächtig. Sie konnte in ihren ersten Jahren nur im Galopp flitzen und sauste hier nur wie eine Rakete umher, von daher blieb der Name an ihr lebenslang haften.
 

 

 

Sie war auch mit 10 Jahren noch immer viel auf Tour und wenn man sie suchte konnte man gewiss sein, sie garantiert nicht zu finden. Innerhalb weniger Tage baute Rakete ab, ihre Bindehäute wurden gelb und der Tierarzt konnte sie nur noch wegen eines schweren Leberleidens erlösen...

 

 

 


Sir Henry, Shih-Tzu, geb. ca. 1996, gest. 29.12.2009

 

Sir Henry kam am 01. April 2008 im Alter von 12 Jahren zum zweiten Mal in seinem Leben ins Tierheim.
Henry wurde ca. 1996 geboren und 2002 kam er als 6jähriger Shih-Tzu das erste Mal ins Tierheim. Ein Mann gab ihn damals freiwillig im Tierheim ab, da ihm zu dieser Zeit schon das Veterinäramt wegen schlechter Haltung im Nacken saß. Zu dieser Zeit war Henry sehr ungepflegt, aber ein lieber unkomplizierter kleiner Clown. Nur eine Woche später glaubten wir an einen Glücksgriff, als eine nette Frau nebst Ehemann das Tierheim besuchte und sich sofort in ihn verliebte. Eigentlich passte auch alles und so nahmen sie Henry schließlich mit.
Die Jahre vergingen und jetzt meldete sich genau diese Frau und gab an Henry wegen finanzieller Schwierigkeiten, Scheidung etc. abgeben zu müssen. Sie wäre auch schon bei zwei Tierärzten gewesen, die ihn einschläfern sollten, aber diese weigerten sich. Auf die Frage weshalb Henry denn eingeschläfert werden sollte gab sie an wegen seines Auges !!!

So landete Henry schließlich bei mir. Da wir erst im Dezember 2007 den alten Shih-Tzu Benny einschläfern mussten, bot sich es sich förmlich an, dass Henry bei uns einzog. Meine 85jährige Großtante, welche zu dieser Zeit bei uns im Haus lebte, trauerte noch immer "ihrem" Benny hinterher und nun hatte sie in ihrem Zimmer einen neuen lieben und alten Shih-Tzu, den sie bemuttern konnte.

 

Die beiden wurden schnell ein Herz und eine Seele und auch mit Katzen kam Sir Henry erstaunlich gut klar..

2009 ging es Henry stetig schlechter und schließlich stand die Diagnose: Cushing Syndrom und schwere Herzinsuffizienz.. Es war nur ein Frage der Zeit, aber Henry hielt sich tapfer bis zum Winter.
Nahezu zeitgleich mit dem immer schlechter werdenden Gesundheitszustand meiner Großtante ging es auch Henry immer schlechter. Als meine Großtante Weihnachten ihre Augen für immer schloss wusste ich, dass nun auch Henrys Zeit gekommen war. Ich ließ ihn wenige Tage später einschläfern und ich weiß, dass er jetzt meinem Tantchen weiterhin der gute Freund ist.

 

Sir Henry war nicht einmal 2 Jahre bei mir im Haus und war immer mehr Tantchen ihr Hund und weniger meiner, aber was er für den Lebensmut meiner Tante getan hat macht ihn für mich unvergesslich.

 

 

 

 


Emy, geb. September 1999, gest. 13.08.09

 

Emy kam im Februar 1999 aus einer schlechten Haltung erst ins Tierheim und von da aus zu mir in die Pflegestelle. Durch ihre panische Angst vor allem und jedem und zusätzlichen schweren Knochenstoffwechselstörungen blieb sie bei mir und es dauerte ewig ehe sie auch nur annähernd zu Menschen Vertrauen fasste.
Eigentlich legte sie ihre Angst Fremden gegenüber nie ganz ab und auch die Angst vor der großen weiten Welt blieb lebenslang bestehen, aber sie liebte die Spaziergänge in der Fuhneaue mit ihren tierischen Freunden, allen voran mit meinem Eiko.

 

 

Im Grünen und am Wasser lebte sie auf und war ein glücklicher Hund, alles andere war ihr immer suspekt. So wurde Emy schlussendlich mein "Wald- und Wiesenhund".

 

Emy hatte seit sie zu mir kam Probleme mit ihren Knochen und Gelenken und seit ihrem ersten Lebensjahr war sie Stammkunde in der Tierarztpraxis und beim Tierheilpraktiker. Dennoch wurde es nie wirklich gut mit ihr. Mit nur knapp 10 Jahren und einem immer beschwerlicher werdendem Laufen entschlossen wir uns zum Einschläfern, da ich der Meinung war, sie hat genug Schmerzen in ihrem Leben durchlitten und sollte nicht noch länger oder noch schlimmer darunter leiden müssen.

Sie wird immer mein "Puppe" bleiben und war zeitlebens die Ziehmutter unzähliger Pflegekinder.

Wer alles über Emy wissen will kann  hier klicken.

 

 

 

 


Sally, mind. 18 Jahre

Oma Sally kam im September 2007 als Fundtier mit einem Baby zu mir.

Sie hatte eine schlimme Mastitis (Euterentzündung) und nach vielen Wochen mit Antibiotikabehandlung musste sie doch operiert werden. Ihr Junior war damals schnell vermittelt, aber Oma Sally wurde auf 15 bis 18 Jahre oder noch älter geschätzt und in diesem Alter noch vermittelt zu werden ist wohl wie ein 6er im Lotto.

 

So hing Oma Sally hier fest und schließlich erlöste ich sie aus dem Stubendasein und sie durfte sich frei im Haus bewegen. Das Resultat war, dass Sally sich bis zum Frühjahr 08 (also satte 5 Monate !) nur im ersten Stock aufhielt. Dort pendelte sie zwischen Bad und Flur hin und her bis sie plötzlich dann doch den Weg nach unten fand und schließlich im Sommer sogar den Garten eroberte. An eine Vermittlung glauben wir schon lange nicht mehr, bedingt allein schon durch die Tatsache, dass sich Sally nur ungern streicheln lässt und auf den Schoß springen wäre der alten Dame nicht im Traum einfallen.


<<<<<Oma Sally beim Dösen in ihrem letzten Sommer

Im März 2009 wurde ihr ohnehin häufig bestehender Durchfall noch schlimmer, sie baute immer mehr ab und hörte auf sich zu putzen. Ihre Blutwerte ließen auf ein bevorstehendes Nierenversagen schließen. So erlösten wir sie von ihrem Leiden.

Sie hatte fast zwei Jahre eine gute Zeit bei mir und einen ruhigen letzten Lebensabschnitt...


Janosch, geb. irgendwann im Frühjahr 2007 im Niemandsland, gest. 21.12.2007

  Janosch bei seiner Ankunft in ein besseres Leben

Janosch war einer von 13 Welpen, welche im Tierheim im September 2007 Aufnahme fanden. Sie alle lebten vorher unter katastrophalen Zuständen und wurden nun auf ein besseres Leben vorbereitet. Janosch war ein besonders schwieriger Welpe.
Er ließ niemanden an sich heran, schnappte stets und ständig um sich und war zu keiner Kontaktaufnahme bereit. Schließlich nahm ich ihn bei mir zur Pflege auf. Er fasste nur sehr langsam Vertrauen, aber nach vielen Wochen ging es in immer kleinen Schritten voran und man konnte ihn schließlich sogar an der Leine mit zu den Welpenspielstunden nehmen.

Dort spielte er bald recht unbefangen und ich war guter Hoffung, dass für
ihn doch nun alles gut wird.


Es war leider nur eine kurze unbeschwerte Zeit für ihn. Im November bekam er Schmerzen in den Gelenken und man diagnostizierte eine Panostitis, eine Knochenstoffwechselstörung. Er bekam Medikamente, aber es wurde nur kurzzeitig besser. Im Dezember wurde es wieder schlimmer und eines Morgens konnte Janosch seinen Kopf nicht mehr drehen und bewegen. Er schrie vor Schmerz. Auch nach einem Tag in der Tierarztpraxis, vielen Schmerzmitteln und diversen Medikamenten zeigte sich keinerlei Besserung und Janosch jammerte herzergreifend. Da keinerlei Aussicht auf eine schnelle Besserung seiner Schmerzen bestand und Janosch weiterhin nur Angst, Schmerz und Panik zeigte entschlossen wir uns ihn von seinen Schmerzen zu erlösen. Wir wollten seiner armen Seele nicht noch mehr Leid zufügen. Am 21.12. 07 wurde er von aller Angst, allem Schmerz erlöst.

Meinem Malik fehlt sein "kleiner Bruder" sehr....

.
Janosch wurde leider nur 6 Monate .....

...und dabei waren alle guter Hoffnung, dass er sich zum Guten entwickelt würde
Leb wohl, kleiner Mann...


Angel, geb. ca. Ende 2000 bis 29.11.2007

 Woher Angel kam wusste niemand. Sie saß als reinrassige Thaikatze an einem Februarabend plötzlich vor unserer Tür und niemand vermisste sie. Woher auch immer sie kam, sie wusste beim wem sie einzog und warum. Sie lief schnurstracks zu meinen Hunden um sie zu begrüßen, als hätte sie nie etwas anderes getan. Dann legte sie sich mit der größten Selbstverständlichkeit in einen Katzenkorb und schlief. Zu dieser Zeit war sie ungefähr 6 Monate. Da ich schon immer die blauen Augen an Katzen liebte war uns klar, dass sie bleiben würde. Sie war vom ersten Tag an ein Engel und ist es bis zu ihrem Ende geblieben. Als Angel erwachsen war lief sie plötzlich immer schlechter und schließlich bemerkten wir, dass ihre Sohlenballen angeschwollen waren. Die Diagnose "Feline zelluläre Pododermatitis " schockte uns nicht. Eine seltene Krankheit, aber logisch das Angel sie haben musste. Warum sollte auch ein rundum gesundes Tier bei mir hier landen. Seit dem bekam sie täglich kleine Dosen Prednisolon und es ging ihr damit mal besser, mal schlechter. Vermutlich lag es am Prednisolon, dass sie plötzlich 2007 Probleme mit den Nieren bekam, aber es war nicht zu ändern. Nach erfolgloser Therapie, rapider und stetiger Gewichtsabnahme und einem immer häufiger auftretendem Erbrechen entschlossen wir uns sie zu erlösen.


Benny, Shih-Tzu, gest. 25.11.07

     

Benny landete in einem jämmerlichen Zustand im Februar 2005 im Tierheim Bitterfeld. Er war fast völlig erblindet, seine Nierenwerte waren schlecht , sein Fell war spärlich und verfilzt und man glaubte nicht, dass er so länger wie ein halbes Jahr überstehen würde. Da eine Vermittlung kaum möglich war nahm ich Benny bei mir auf und schon nach kurzer Zeit erholte er sich erstaunlich gut. Er wurde der Hund meiner Großtante welche zu dieser Zeit bei uns im Haus lebte. Die Beiden wurden ein Herz und eine Seele und als Benny am 25.11.07 eingeschläfert wurde verlor meine Tante einen ihren Seelentröster und  Therapeuten und wir einen liebgewordenen kleinen Freund, der uns oft mit seinen Späßen zum Lachen brachte. Alles über Benny -Hier klicken-


Robby März 1995 bis 29.01.2007

Robbys letzter Sommer

Robby war von der heutigen Hundetruppe zuerst da und lebte viele Jahre mit Karo, Eiko, Emy, Merlin und Opa zusammen, aber er starb leider auch als Erster. Als kranker Rottweilerwelpe wurde er ausgesetzt am Tierheim. Nach einem 14tägigen Aufenthalt im Tierheim und seinem immer schlechter werdendem Gesundheitszustand kam er zu mir in die Pflegestelle. Obwohl seine Lebenserwartung wegen eines Herzfehlers damals als sehr gering eingeschätzt wurde erlebte er mit uns viele Höhen und Tiefen und wäre im März 2007 12 Jahre geworden. Er war unser größtes Sorgenkind und ist bis zu seinem Tod ein Kämpfer geblieben. 

Am 29.01.2007 wurde unser Robby eingeschläfert, da er zusehends schwächer wurde und sehr sehr sehr müde war. Auch an seinem letzten Morgen kam er aus alter Gewohnheit mit in seine geliebte und vertraute Fuhneaue zum spazieren und dieses Mal auch um Abschied mit mir zu nehmen und wie all die Jahre brachte er in alter Gewohnheit auch an seinem letzten Tag nach seiner Runde einen Stock mit ins Auto. Nur drei Stunden später wurde er eingeschläfert, weil keinerlei Chance auf Heilung mehr bestand und er nicht leiden sollte.

Wer seine ganze Geschichte kennen will darf Hier klicken und gerne weiter lesen

Robby`s  12 Jahre in Bildern

 

Hunde schenken uns zu Lebzeiten alles, was sie zu bieten haben.

 Es ist zweifellos das beste Geschäft, was der  Mensch je gemacht hat.

(Roger Andrew Caras)

 


Opa, bei mir von Oktober 2001 bis Februar 2005

Opa, 18 Jahre, genoss bei mir nach 15 Jahren Kettenhaltung noch 3 Jahre seinen Lebensabend. Er kam im Oktober 2001 als Fundtier ins Tierheim und machte wegen seines schlimmen Zustandes öffentlich Schlagzeilen. Der Besitzer konnte dadurch ermittelt werden und so erfuhr ich einiges aus seinem trostlosem Leben als Kettenhund. 


 Opa bei seiner Ankunft in meinem Haus, erstmal 6 Wochen in Quarantäne  

Opa hatte ursprünglich "nur" Milben und, diese jedoch nie behandelt wurden entzündete sich seine Haut dermaßen und ein schlimmer Hautpilz breitete sich aus. Nach nur wenigen medizinischen  Bädern besserte sich sein Zustand und er erholte sich rasch. Er lernte Autofahren, mit meinen Hunden und Katzen auszukommen und ohne Leine spazieren zu gehen war für ihn das Größte überhaupt.

        Opa, ein halbes Jahr später genoss er den Sommer>>>

 

     

  DER ALTE KETTENHUND

Ich bin allein; es ist schon Nacht
und stille wird´s im Haus.

Dort ist ein Feuer angefacht,
dort ruht mein Herr sich aus.

Er liegt im warmen Federbett,
deckt bis ans Ohr sich zu,
und ich auf meinem harten Brett bewache seine Ruh.

Die Nacht ist kalt, ich schlafe nicht,
der Wind aus Ost weht kalt;
die Kälte ins Gebein mir kriecht,
ich bin ja auch schon alt.


Die Hütte, die mein Herr versprach,
erlebe ich nicht mehr,
der Regen tropft durch´s morsche Dach,
Stroh gab´s schon längst nicht mehr.

Die Nacht ist kalt, der Hunger quält,
mein Winseln niemand hört -
und wüsst mein Herr auch, was mir fehlt,
er wird nicht gern gestört.
 

Die Nacht ist lang, zum zehnten Mal leck
ich die Schüssel aus,
den Knochen, den ich jüngst versteckt,
den grub ich längst schon aus.

Die Kette, die schon oft geflickt,
sie reibt den Hals mir bloß.
Sie reicht nur noch ein kurzes Stück
und nie werd ich sie los.

Was Freiheit ist, das lern´ ich nie,
doch weiß ich, ich bin treu. So lieg ich, warte auf den Tod,
denn dieser macht mich FREI.

(Dichter unbekannt, aber er kannte offensichtlich meinen Opa)

 

Bei uns hat Opa drei Jahre ein klein wenig von der großen Freiheit erschnuppern können. Wegen schwerster Altersdemenz mussten wir ihn im Januar 2004 einschläfern. Er wird immer einen ganz besonderen Platz in unseren Herzen haben.
 
 

Bis an sein Lebensende brauchte Opa eine Hütte im Wohnzimmer und oft wich er nicht mehr als einen Meter von ihr, die Kette in seinem Kopf wurde er zeitlebens nicht los.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Machs gut kleiner tapferer Held

 


  Karo, 1984 bis 2001, mein erster eigener Hund

Karo zog 1984 als mein erster eigener Hund bei mir ein. Ihre Mutter war ein Kettenhund und ähnliches hätte auch Karo bevorgestanden. Sie war ein Hund von der Kategorie Angstbeißer und blieb immer ein klein wenig schwierig, aber immer sehr gehorsam und leider sehr wachsam. 17 Jahre war sie stets und ständig mein Begleiter und meisterte mit mir viele Höhen und Tiefen. Sie trampte mit mir zur Ostsee und genauso selbstverständlich kam sie Jahre später  mit in Urlaub in diverse Ferienwohnungen. Hauptsache sie durfte dabei sein. Da sie mein Ersthund war machte ich so einige Fehler in ihrer Erziehung, aber sie verzieh mir großzügig und als ich sie 2001 17jährig nach einem Schlaganfall einschläfern musste sah ich nur Dankbarkeit in ihren Augen.

Ihre Wiese

Im Elbsandsteingebirge

mein Stöckchen

Schwimmen ging sie nie

Zelten an der See

Beim Zelten war sie ein zuverlässiger Wächter

Auch Neuzugang Robby und alle weiteren Vierbeiner wurden von ihr problemlos akzeptiert

 Danke Karoline für die vielen schönen und lehrreichen Jahre.


Buschi, 1987 bis 1999

Buschi, 12 Jahre, meine erste eigene Miez, verbrachte trotz eines schweren Beckenbruches in jungen Jahren, noch viele glückliche Jahre bei uns und begleitete mich durch viele Höhen und Tiefen.

 


 

 

Bunny , ein Löwchen, - bzw. Angorazwergkaninchen. Er kam im Herbst 2005 aus mieser Haltung und hat einen chronischen Schnupfen und einen schweren Lungenschaden zurück behalten. Er musste wegen einer möglichen Ansteckung allein gehalten werden und sprang ein ganzes Jahr im Landschildkrötengehege herum. Er genoss einen wunderbaren Sommer, dann musste er im Oktober 2006 wegen eines zusätzlichen Nierenschadens eingeschläfert werden. Er erlebte bei uns einen wunderbaren Sommer mit viel Sonne und der großen Freiheit.

      

 


 

 

 

 

Quasimodo, November 2006 bis Januar 2007 in meinem Heim


Quasimodo kam aus einer miesen Haltung und brachte zwei steinalte, ehemals offene Flügelbrüche mit. Sie sind irgendwie allein geheilt, sehen nicht schön aus, aber er war ansonsten putzmunter und freute sich seines Lebens. Leider war ihm bei mir nur noch eine kurze Zeit vergönnt.

 


 

Es gab noch einige andere, die nicht unerwähnt bleiben sollen:

Dann gab es hier zirka von 1998 bis 2008 Smokie und Socke.

 Diese zwei Kater waren lebenslang zusammen. Leider musste ich wegen eines chronischen Nierenschadens Socke im Frühsommer 08 einfangen und einschläfern lassen. Seitdem habe ich Smokie (geb. 1998) noch nicht wieder gesehen. Vom Tag an war auch er spurlos verschwunden. Die Beiden waren einfach unzertrennlich und es ist möglich, dass er vor Trauer umgekommen ist. Allerdings könnte er genauso gut noch irgendwo in der Nähe sein, denn da er ebenso wie Socke völlig scheu ist hab ich beide alle Sommer kaum zu Gesicht bekommen. Nachdem ich Smokie nun auch im letzten sehr kalten Winter 2009 nicht zu Gesicht bekam spricht alles dafür, dass er auch schon lange von mir gegangen ist. Erfahren werd ich jedoch wohl nie was nach dem Tod von Socke aus Smokie wurde...

........................................................................................

 

Dann gab es noch:

Billy, 8 Jahre, ein Findelkind, eine einzelne Flaschenaufzucht vor über 20 Jahren (Nie zu empfehlen) und als Zweitkatze für Buschi gedacht, war immer ein sehr dominanter und eigenbrödlerischer Kater. Ihn fanden wir 1995 nach zweitägiger Suche tot auf unserem Heuboden. Eine Ursache konnte nicht gefunden werden.

Paulchen, 10 Jahre, ein Flaschenkind, welches fast sein Auge einbüßte und im Alter von 10 Jahren 2006 eingeschläfert werden musste. Ein großer Schmuser, mein kleiner Prinz mit einem großen Herz.

Silly, 6 Jahre, ein Flaschenkind mit chronischem Durchfall wurde 2005 wegen eines plötzlichen Zusammenbruchs in die Tierklinik gebracht. Dort wurden etliche große und kleine Tumore entdeckt in Lunge und Darm und sie wurde eingeschläfert.

Susi, 6 Jahre, unsere Dauerunfallkatze, 5 Operationen in 6 Jahren und dann war sie 2003 endgültig verschwunden

Shadow, 6 Jahre, unser Schönster, der plötzlich 2000 einfach verschwunden war

Die Regenbogenbrücke

Eine Brücke verbindet Himmel und Erde. Wegen der vielen Farben nennt man sie “Brücke des Regenbogens”.
Auf dieser Seite des Regenbogens liegt ein Land mit Wiesen, Hügeln und saftigem, grünen Gras.
Wenn ein geliebtes Tier auf Erden für immer eingeschlafen ist, geht es zu diesem schönen Ort. Dort gibt es immer zu fressen, zu trinken und es ist warm - es ist schönes Frühlingswetter.
Die alten und kranken Tiere sind hier wieder jung und gesund. Sie spielen den ganzen Tag zusammen. Es gibt nur eins, was sie vermissen:
Sie sind nicht mit ihren Menschen zusammen, die sie auf Erden so geliebt haben.
So rennen und spielen sie jeden Tag zusammen, bis eines Tages plötzlich eines innehält und aufsieht:
Die Nase bebt, die Ohren stellen sich auf und die Augen werden ganz groß!!!
Plötzlich rennt es aus der Gruppe heraus und fliegt förmlich über die grüne Wiese. Die Pfoten tragen es schneller und immer schneller. Es hat Dich gesehen!!!
Und wenn Du und Dein Freund einander treffen, nimmst Du ihn in Deine Arme und hälst ihn fest.
Dein Gesicht wird wieder und wieder geküsst, und Du schaust in die Augen Deines geliebten Tieres, das solange aus Deinem Leben verschwunden war, aber nie aus Deinem Herzen.

Dann überschreitet Ihr gemeinsam die Brücke des Regenbogens, um nie wieder getrennt zu sein.

Seitenanfang